Die Gründungsmitglieder hatten sich zur Aufgabe gestellt, Heimatforschung zu betreiben mit dem Ziel, ein Archiv und ein Heimatmuseum oder
eine ähnliche Einrichtung zu schaffen.
Durch den Bau der Schule in der Rothenberger Straße bot das alte Schulgebäude in der Breiten Straße genug Räumlichkeiten für die
vorgesehene "Heimatstube". Nachdem die Grundausstattung vorhanden war, konnte die Heimatstube geöffnet und der Öffentlichkeit
zur Besichtigung freigegeben werden.
Der Abriß der alten Schule bedeutete das "Aus" für das Museum. Die Exponate mußten ausgelagert werden. Erst 1980 zum 10. Heimatfest
gelang es, die durch die Gebietsreform freigewordeen Räume der ehemaligen Stadtverwaltung als neue Heimatstube einzurichten.
Nach zehn Jahren ruhigem und segensreichem Wirken stand dem kleinen Museum durch den Neubau des Kurzentrums eine erneute
Auslagerung bevor. Diese war jedoch nur von kurzer Dauer.
Im August 1992 richteten die Verantwortlichen zwei Räume im Hotel Rathaus ein, die von den Besitzern freundlichst zur Verfügung gestellt waren.
Das Angebot war zwar klein, jedoch die Existenz dieser Einrichtung wurde durch diese Maßnahme aufrechterhalten. Doch 1994 erfolgte erneut die
Auslagerung der Exponate. Aber die Möglichkeit, so die Verantwortlichen, die Heimatstube bis zum 13. Heimatfest vom 08. bis 11. September 1995
in den neuen Räumen des Kurzentums an der Hüttenstraße endgültig fachkundig, größer und schöner einzurichten, stimmt optimistisch.
Die Abeitrsgemeinschaft für Heimatkunde der Bergstadt Altenau, so die Gründungsbezeichnung des Vereins wurde im März 1958 gegründet.
® Limburg
22-02-01